Endodontie

Unter den verschiedenen Behandlungsformen in unserer Zahnarztpraxis in Berlin, ist die Endodontie vermutlich die unbeliebteste. Der deutsche Begriff lautet in etwa „Wurzelbehandlung“ und in der Tat gilt die Pulpa, also der Bereich der Zahnnerven als besonders schmerzempfindlich. Keine Sorge: wir wissen genau, wie wir Behandlungen aus dem Bereich der Endodontie in Berlin durchführen und garantieren Schmerzfreiheit. Wir empfehlen daher, bei Problemen mit dem Wurzelkanal eines Zahns so schnell es geht in unsere Praxis zu kommen, denn nur so lässt sich der Zahn gesund erhalten. Warum das so ist, erläutern wir Ihnen gern.

Warum ist die Endodontie so wichtig?

Die Endodontie ist deshalb so wichtig, weil die Pulpa letztlich für das Überleben und die Gesundheit eines Zahnes sorgt. Bedenken Sie bitte, dass es sich hier um ein komplexes Gebilde aus Nerven, Bindegewebe, Blutgefäßen und Versorgungsbahnen handelt, durch die die Zähne ernährt werden. Ebenfalls ist die Pulpa dafür verantwortlich, dass unsere Zähne zwischen Hitze und Kälte unterscheiden können und uns so Rückmeldung geben. Die Pulpa und damit verbunden die Endodontie sind somit zentral für den Erhalt eines funktionierenden Zahnsystems.

Welche Erkrankungen behandelt die Endodontie?

Leider lässt sich im Rahmen der Endodontie in Berlin nicht jede Zahnwurzeln retten. Das Zahninnere stirbt zum Teil ab und manche Erkrankungen gelten nach heutigem Stand der wissenschaftlichen Forschung als irreversibel. Zu den möglichen Erkrankungen, die sich behandeln lassen, gehören vor allem Entzündungen. Diese markieren die Vorstufe für ein Eindringen in den gesamten Kieferknochen und schließlich ein Absterben eines Zahnes. Letzteres Stadium wird in der Zahnmedizin als Pulpanekrose bezeichnet und hat auch erhebliche Auswirkungen auf den allgemeinen Gesundheitszustand. Die Endodontie ist somit nur auf den ersten Blick ein reiner Bereich der Zahnheilkunde, denn die Auswirkungen auf Nasennebenhöhlen, Herz, Nieren, das Nervensystem sowie der Zusammenhang zu rheumatischen Erkrankungen sind längst erwiesen.

Ursache für eine Entzündung können sowohl physische Verletzungen des Zahns als auch Karies sein. Des Weiteren kann die Pulpa durch freiliegende Zahnhälse und Säure in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wie arbeitet die Endodontie?

Die Endodontie in Berlin oder anderswo ist sprichwörtlich „ein weites Feld“. Es lässt sich daher niemals nach „Schema F“ behandeln, sondern es ist stets eine ausführliche Diagnostik vonnöten. Auf dieser Basis werden verschiedene Möglichkeiten der Wurzelkanalbehandlung offeriert. Teils geht es um die Erneuerung einer Wurzelfüllung oder das Entfernen abgebrochener Instrumente aus vorangegangenen Zahnbehandlungen oder auch die bereits erwähnten Entzündungen. Die Diagnosen werden somit genau gestellt, was unter Zuhilfenahme modernster Technik und radiologischer Geräte erfolgt.

Mögliche Behandlungen bestehen in der Entfernung der entzündeten Pulpa und einer gründlichen Reinigung der befallenden Region. Ebenfalls lassen sich Wurzelkanäle operativ erweitern und glätten und auch das Injizieren entzündungshemmender Medikamente ist möglich. In unserer Praxis am Potsdamer Platz in Berlin arbeiten wir in der Endodontie mit thermoplastischen Wurzelfüllungen, die besonders wirkungsvoll ausfallen.

Wichtig für das Gelingen der Endodontie ist eine Analyse des kompletten Wurzelsystems und eine genaue Bestimmung des Zustands aller Zahnwurzeln und Nerven. In den meisten Fällen genügt eine Sitzung, um die notwendige Behandlung durchzuführen. Dank moderner Technik erfolgt die Behandlung durchweg schmerzfrei und wird meist durch das Überkronen der behandelten Zähne beendet. Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Endodontie ein Zahn gerettet werden kann, ist hoch, wobei wir allerdings keine Garantien geben können.
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